Guro
Anthony Duijzer
Laban-Katotohanan

Anthony Duijzer
Lavadyk 245
4706 K2 Rossendahl

Nederland
E-Mail: maddog69@zonnet.nl

LABAN KATOTOHANAN

Das heißt übersetzt aus dem Tagalog: "Echtes Kämpfen" oder "Die Wahrheit im Kämpfen".

Leute fragen mich immer: "Welchen Stil übst Du aus?".
Ich entgegne den Fragenden, dass ich kämpfe und in Konzepten denke, statt mich durch das Erinnern an zu viele Techniken verwirren zu lassen.

ABER BEDENKT: DAS IST MEINE EIGENE WAHRHEIT!

Ich wurde am 28.05.1969 in Pasay City auf den Philippinen geboren und wanderte in die Niederlande ein, als ich fünf Jahre alt war.Im Alter von 13 Jahren begann ich mit dem Shotokan Karate unter Sensei Jan Knobel, bis ich dort den Blaugurt erlangte. Währenddessen trainierte ich auch im Muay Thai.

An einem gewissen Zeitpunkt in meinem Leben traf ich einen Indonesier, der meinen Blick auf die Kampfkünste bis zum heutigen Tag verändern sollte. Sein Name lautet Guro Rex Schultz. Wir beide trainierten real, damit meine ich: Vollkontakt, mit Widerstand, Kraft und Geschwindigkeit. Er konnte Dir als Lehrer nicht nur erläutern, warum manche Dinge funktionieren oder auch nicht, er ließ es Dich fühlen.
Wir wurden gute Freunde und gemeinsam betrieben wir viele Jahre lang eine Pencak Silat Schule. Wir unterrichteten in Perisai Diri Silat Nasional, Cimande und Lingkar Silat. Obwohl ich seither meinen eigenen Weg als Kampfkünstler gegangen bin, betrachte ich Rex Schultz als einen der besten Kampfkünstler, denen ich jemals begegnete. Noch heute suche ich manches Mal seinen Rat.

Immer darauf aus, meinen Horizont zu erweitern, fing ich damit an, mich mit Jeet Kune Do zu beschäftigen und Seminare von Sifu Ted Wong, Guro Larry Hartsell (echte Schüler Bruce Lees) und Sifu Tim Tackett zu besuchen.

Zur gleichen Zeit entdeckte ich die Wichtigkeit des Grapplings. Ich nahm daher Unterricht bei Judo Lehrern. Mein Bruder Nino und ich trainierten in der Folge zugleich im Judo, im Free-Fight und im BJJ. Zusammen suchten wir des Weiteren mehrere Lehrgänge von Bas Rutten, Marco Ruas und anderen auf.

Nach alldem war ich immer noch nicht zufrieden und ich widmete mich 1996 den Kampfkünsten meiner Vorfahren unter der Anleitung Frans Stroevens. Unter ihm erreichte ich den Rang eines Basic Instructors.

Im darauf folgenden Jahr trainierte ich auf den Philippinen mit dem verstorbenen Großmeister Jose Mena (10. Dan). Er verlieh mir die Befugnis, philippinische Kampfkünste zu lehren. Später reiste ich häufiger auf die Philippinen und übte dort mit Großmeister Pepito Robas (9. Dan), unbekannteren FMA Lehrern sowie professionellen Boxern im Wild Card Boxing Gym und im Elorde Boxing Gym. Mit diesen Personen tauschte ich Techniken aus und verglich das Erlernte.

Für mich sind Urkunden nur Papier. Zeit beim echten Training ist wichtiger als irgendwelche Zertifikate.

ERFAHRUNG IST DER BESTE LEHRER.

Zurück in Europa begab ich mich auf die Suche nach FMA Instruktoren und traf dabei auf BAGONG KATIPUNAN in Deutschland. Der Verein wird von Filipinos geleitet und ich wurde ein Teil der Gruppe.
Sie unterrichten dort KOMABATAN, AGOS KAMAY, BROKIL-ISTOKADA, SUNSIDU und LAHUKA ESKRIMA.

Kürzlich schloss ich mich Suffian Silat Bela Diri an.

Das Üben der Kampfkünste ist eine nicht endende Reise…

 


 

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